Sind wir alle "8.6 / 14.2"? - So klein wie möglich, so gross wie nötig

Die Anpassung von weichen Contactlinsen ist in den letzten fast zwei Jahrzehnten durch die massive Verbreitung von Austauschsystemen wie Monatslinsen bis hin zu Tageslinsen fast trivialisiert worden.
Wenige verfügbare Linsengeometrien sollten probate Lösungen für fast alle zu versorgenden Augen anbieten. Hoch biokompatible Contactlinsen-Materialien, die Sauerstoff stärker als Wasser diffundieren lassen, um Komfort zu generieren, gingen mit dieser Entwicklung einher.

Resümiert man in diesem Zusammenhang aktuelle Drop-Out Raten, bietet auch der Trend zu Hyper-DK
keine Lösung zu deren Reduzierung an. Die Rate stagniert (1). Sicher ist eine ausreichende Sauerstoffversorgung sehr wichtig, aber keine eigenständige Lösung. Vielmehr scheinen zusätzlich gute
Wasserbindung des Contactlinsenmaterials, Anpassung und Contactlinsen-Pfl ege wichtige Faktoren zu sein, welche nachhaltig gesunde, komfortable Versorgungen anbieten. „So klein wie möglich, so gross wie nötig“ – in diesem Galifa Augenblick wird die Wichtigkeit des Contactlinsen-Durchmessers näher betrachtet.

Autor: 
Dirk Seidel
Release Date: 
27.09.2016